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Vakuumisolierglas: Geschichte

Die Idee einer evakuierten Verglasung wurde bereits vor nahezu 100 Jahren patentiert. Doch erst Ende der 80er Jahre gelang es einer australischen Forschergruppe, die erste Vakuumverglasung mit Drücken im Scheibenzwischenraum < 10 - 3 mbar zu realisieren. Als Randverbund wurde ein Glaslot verwendet, das die beiden Deckscheiben bei Temperaturen um die 450 °C miteinander verschmolz. Auf Basis dieser Arbeiten brachte die japanische Firma Nippon Sheet Glass das kommerzielle Produkt Spacia® auf den Markt, welches heute erhältlich ist. Dieses System wird mit Ug-Werten von 1,2 bis 1,5 W/(m²K) bei Systemdicken von 6 bis 10 mm angeboten. Als Ersatz für eine Einfachverglasung, die auch heute noch in vielen Regionen der Welt Standard ist, erzielt man damit eine Reduktion des Heizwärmeverbrauchs um bis zu 80 %.
Im europäischen Raum sind Ug-Werte um die 1 W/(m²K) bei Verglasungen bereits Standard. Mit Dreifachverglasungen wie sie in Passivhäusern eingesetzt werden, können sogar Ug-Werte um die 0,6 bis 0,7 W/(m²K) erreicht werden. Um mit diesen Anforderungen konkurrieren zu können, wird in Deutschland seit einigen Jahren an einem Vakuumisolierglas (VIG) mit einem Ug-Wert < 0,5 W/(m²K) geforscht. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projektes konnte die Machbarkeit einer solchen Verglasung gezeigt werden. In einem ebenfalls vom BMWi unterstützten Anschlussprojekt wird derzeit die Umsetzung der Produktionstechnik angegangen. Diese soll bis 2012 zur Verfügung stehen.

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