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Vakuumisolierglas: Anforderungen

Vakuumisolierglas (VIG) ähnelt im Aufbau konventionellem Zweischeibenisolierglas, lediglich der Scheibenzwischenraum ist evakuiert und es befinden sich in regelmäßigen Abständen Stützen zur Aufnahme des Umgebungsdruckes im Scheibenzwischenraum (siehe Aufbau). Verglichen mit konventionellen Isoliergläsern ergeben sich deshalb lediglich spezielle Anforderungen an die Vermeidung von Wärmebrücken im Randverbundbereich. Weiterhin soll noch auf den Fall des Scheibenbruches eingegangen werden, der beim VIG oft zu Missverständnissen führt:

Scheibenbruch: Prinzipiell weist VIG die gleiche mechanische Belastbarkeit auf wie konventionelles Isolierglas. Sollte dennoch eine Scheibe zu Bruch gehen (z.B. durch äußere Krafteinwirkung) besteht keine Gefahr durch herumfliegende Splitter, selbst wenn kein Sicherheitsglas verwendet wird. Im Gegenteil, durch den Unterdruck im Scheibenzwischenraum kollabiert brechendes VIG nach innen.

Wärmebrücken: Aufgrund des exzellenten Dämmwertes in der Scheibenmitte von Ug ≈ 0,5 W/(m²K) machen sich Wärmebrücken im Randverbundbereich besonders stark bemerkbar. Deshalb sollte beim Einbau von VIG immer eine hochwärmedämmende Rahmenkonstruktion verwendet werden (siehe thermische Randeffekte). Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes werden momentan solche hochwärmedämmenden Rahmenkonstruktionen entwickelt.

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